Uniklinik Homburg muss Patienten 3000 Euro erstatten

Die Saarbrücker Zeitung berichtete am 16.01.2010 über das Urteil des Amtsgerichtes Homburg (7 C 15/09), bei dem der klagende Patient durch unsere Anwältin Frau Schöne vertreten wird. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, wonach sich demnächst das Landgericht mit dem Fall beschäftigen wird.Den vollständigen Artikel finden sie auf den Seiten der Saarbrücker Zeitung.

Nachtrag:
Gegen dieses Urteil hatte die Uniklinik Berufung eingelegt. Im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Saarbrücken vertrat das Landgericht die Auffassung, dass der vorliegende Fall nur nach intensiver Beweisaufnahme und Einholung mehrerer Sachverständigengutachten entschieden werden könne; des Weiteren machte die Kammer darauf aufmerksam, dass es sich vorliegend um einen Präzedenzfall handele, so dass man dazu tendiere, die Revision zuzulassen. Vor diesem Hintergrund empfahl das Landgericht den Parteien, ausschließlich aus prozessökonomischen Gründen den Abschluss eines Abgeltungsvergleiches, wonach sich die Uniklinik ohne Präjudiz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht verpflichtete, an den klagenden Patienten die Hälfte des Zuzahlungsbetrages zurückzuzahlen.Im Ergebnis haben sich sowohl der klagende Patient als auch die Uniklinik diesem Vergleichsvorschlag des Landgerichts angeschlossen, so dass das Berufungsverfahren nunmehr durch rechtskräftigen Vergleich beendet ist.