Kanzlei Gebhardt & Kollegen setzt sich beim Europäischen Gerichtshof durch

Mit seinem am 10.10.2013 verkündeten Urteil ist der Europäische Gerichtshof in einer für alle europäischen Verkehrsteilnehmer wichtigen Frage der von dem Homburger Anwaltsbüro Gebhardt & Kollegen vertretenen Auffassung gefolgt. Die Anwälte waren nämlich der Auffassung, dass ein in einem europäischen Land in einen Unfall verwickelter Verkehrsteilnehmer seine Ansprüche nicht im Ausland geltend machen muss, sondern den ausländischen Versicherer in seinem Heimatland verklagen und ihm die Klageschrift in deutscher Sprache zustellen kann.

Der Gang zum Europäischen Gerichtshof war notwendig, da höchste deutsche Gerichte gegenteiliger Auffassung waren und von Geschädigten verlangen, dass diese unter hohem Kostenaufwand die Klageschrift übersetzen und im Ausland zustellen lassen. Der Europäische Gerichtshof hat sich dagegen der von dem Homburger Anwaltsbüro vertretenen Auffassung angeschlossen und verbindlich für die Justiz aller europäischen Länder entschieden, dass der Geschädigte die Klage in seiner Muttersprache an den für die Versicherer in seinem Heimatland Land tätigen Regulierungsbeauftragten zustellen lassen kann.

Diese Entscheidung erleichtert allen Europäern die Durchsetzung ihrer Schadensersatzansprüche ganz erheblich.

Sachbearbeiter: RA JR Gebhardt

Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 19./20. Oktober 2013

Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 17. Oktober 2013