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Im Arbeits- und Sozialrecht gibt es im neuen Jahr einige Änderungen. Damit Sie gut informiert ins neue Jahr starten können, haben wir Ihnen die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.
 
Direkt zum Jahresbeginn tritt das „Gesetz zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts - Einführung einer Brückenteilzeit“ in Kraft. Neu eingeführt wird hierbei ein Anspruch auf zeitlich begrenzte Teilzeitarbeit. Arbeitnehmer, die in Unternehmen mit mindestens 45 Angestellten arbeiten und seit mindestens sechs Monaten beschäftigt sind, können ab sofort eine Reduzierung ihrer Arbeitszeit für einen bestimmten Zeitraum (zwischen einem und fünf Jahren) verlangen. Bisher hatten Arbeitnehmer es häufig schwer, von einer Teilzeitstelle zurück in eine Vollzeitstelle zu wechseln.
 
Der Mindestlohn steigt von 8,84 Euro auf 9,19 Euro pro Stunde.
 
Arbeitnehmer, deren Berufsabschluss mindestens vier Jahre zurückliegt und die in dieser Zeit keine öffentlich geförderte Weiterbildung in Anspruch genommen haben, haben ab sofort im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes (Gesetz zur Stärkung der Chancen für die Qualifizierung und für mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung) einen Anspruch auf Weiterbildung. 
 
Ab sofort sind Dienstfahrräder steuerfrei, der Arbeitnehmer muss diesen geldwerten Vorteil also nicht länger versteuern. Elektro- und Hybridfahrzeuge werden mit nur noch 0,5 statt bisher 1 % versteuert.  
 
Bei neu abgeschlossenen Entgeltumwandlungen zum Aufbau einer Betriebsrente muss der Arbeitgeber ab sofort seine ersparten Sozialversicherungsbeiträge (max. 15 %) zugunsten der Beschäftigten an die entsprechende Versorgungseinrichtung weiterleiten. Bei bereits vor 2019 vereinbarten Entgeltumwandlungen gilt die neue Verpflichtung ab 2022.
 
Außerdem gibt es Änderungen im Kündigungsrecht. Zwei Vorschriften (§ 622 Abs. 2 Satz 2 BGB und § 29 Abs. 4 Satz 2 HAG)werden aufgehoben. Nach diesen beiden Vorschriften werden bei der für die Berechnung der Kündigungsfrist zu Grunde gezogenen Beschäftigungsdauer die Zeiten, die vor der Vollendung des 25. Lebensjahrs des Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.
 
Ebenso tritt das sog. Teilhabechancengesetz in Kraft. Damit werden im SGB II die beiden neuen Förderinstrumente "Teilhabe am Arbeitsmarkt" und "Eingliederung von Langzeitarbeitslosen" aufgenommen.
 
 
 

Mietrecht

22.10.2018, 19 Uhr und 12.03.2019, 19 Uhr in der KVHS Blieskastel, Raum 2 – Am Schloß 11, 66440 Blieskastel

Gerade im Mietrecht bestehen auf beiden Seiten eine Reihe von Fehlvorstellungen, wie beispielsweise der irrige Glaube, der Mieter müsse beim Auszug ein Übergabeprotokoll unterzeichnen. Der Vortrag dient dazu, mit diesen Fehlvorstellungen aufzuräumen und einen Einblick in den ordentlichen Ablauf eines Mietverhältnisses zu gewähren. Die Themenbereiche erstrecken sich von der Begründung des Mietverhältnisses bis hin zu dessen Beendigung. Auch Themen wie die Nebenkostenabrechnung werden im Vortrag behandelt.

Dozent: RA Thorsten Schmidt – Fachanwalt für Miet- und Wohneigentumsrecht
Ort: Blieskastel: KVHS (ehem. Internat), Raum 2


Arbeitsrecht

25.10.2018, 19 Uhr und 28.03.2019, 19 Uhr in der KVHS Blieskastel, Raum 2 – Am Schloß 11, 66440 Blieskastel

Im Arbeitsrecht existieren zahlreiche gängige Fehlvorstellungen, wie z.B., dass eine Probezeit immer besteht, auch wenn sie nicht ausdrücklich vereinbart worden ist oder aber, dass während bzw. wegen einer Arbeitsunfähigkeit nicht gekündigt werden kann. Dieser Vortrag dient dazu, mit eben diesen Fehlvorstellungen aufzuräumen und erläutert Ihnen systematisch die Grundzüge des Arbeitsrechts in den Themenbereichen Arbeitsvertrag, Begründung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Auch die Themen Abfindung und Aufhebungsvertrag werden ausführlich erläutert.

Dozentin: Dr. Caroline Gebhardt – Fachanwältin für Arbeits- und Medizinrecht

Ort: Blieskastel – KVHS (ehem. Internat), Raum 2

Anmeldungen direkt über die VHS – Kreisvolkshochschule Saarpfalz-Kreis in Blieskastel, Herrn Brebeck, Tel.: 06842 946391


Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr hat Rechtsanwalt Justizrat Hans-Jürgen Gebhardt für seine besonderen Verdienste um die Verkehrssicherheit mit der Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold ausgezeichnet. Im Rahmen der im Saarbrücker Schloss mit dem Präsidenten des saarländischen Verfassungsgerichtshofs als Festredner und einer großen Zahl von Ehrengästen stattfindenden Feier würdigte der Präsident des Bundes Dr. Gerhardt aus München Gebhardt als einen der führende Anwälte Deutschlands und betonte, dass er in der 70-jährigen Geschichte der erste Anwalt sei, der diese besondere Auszeichnung erhalte; die bisherigen Preisträger seien ausnahmslos Experten aus Ministerien, Justiz und Wissenschaft gewesen. Den Gratulationen bekannter Persönlichkeiten aus dem gesamten Bundesgebiet schlossen sich neben Ministerin Bachmann auch führende Vertreter der Justiz an.




Wie auch in vielen Jahren zuvor ist RA JR Hans-Jürgen Gebhardt in die Focus-Anwaltsliste "Deutschlands TOP-Rechtsanwälte 2018" aufgenommen worden. Die Liste beruht auf einer Befragung von über 24.000 Fachanwälten durch das Marktforschungsinstitut Statista. Die komplette Anwaltsliste ist im Sonderheft Focus-Spezial "Anwälte 2018" vom 11.09.2018 einsehbar.


Wir setzen unsere Vortragsreihe „Homburger Kanzleiabende“ am 25.09.2018 fort mit dem Thema:

Der letzte Wille
Testament und Erbvertrag, Gestaltung und Auslegung

Referent: RA Thorsten Schmidt
Tätigkeitsschwerpunkt: Erbrecht

18:30 – 19:30 Uhr Seminarräume der Kanzlei (3. Stock) 

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen, die wir wegen des begrenzten Platzangebotes in der Reihe ihres Eingangs berücksichtigen müssen, bitte nur an die Faxnummer 0 68 41 / 93 20 - 20 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.